Naturheilpraxis Jutta Nagel

Naturheilpraxis

Jutta Nagel

Westerfeldstr. 33

33611 Bielefeld

 

Telefon: +49 (0)521 / 800 9369

E-Mail: nagel@NaturheilpraxisBielefeld.de

 
Naturheilpraxis Jutta Nagel

PMS - Prämenstruelles Syndrom

Die Tage vor „den Tagen“
Monat für Monat sind ca. 30 Prozent aller Frauen vom „Paula Macht Stress“-Syndrom betroffen. Einige so stark, dass ihr Alltagsleben darunter leidet.
 
Die Naturheilkunde bietet hier ein breites Spektrum an Hilfen (kein Heilungsversprechen).
 
Veränderungen im Hormonstoffwechsel können für Frauen die Tage vor der Menstruation unangenehm machen.
 
Die Folgen sind u. a.
Stimmungsschwankungen (plötzlicher Wandel von Aggression zur depressiven Verstimmung, Weinen „ohne Grund“)
Bauchkrämpfe
Kopfschmerzen / Migräne-Attacken
Appetitstörungen
Müdigkeit, Antriebslosigkeit
Hitzewallungen oder Frieren
 
Um organische oder tiefer liegende psychische Probleme auszuschließen, sollte bei zu starken oder länger andauernden Symptomen zunächst eine gynäkologische Untersuchung und ausführliche Anamnese erfolgen.
 
Wichtig ist es, den zeitlichen Zusammenhang der Beschwerden im Zyklus zu analysieren, denn so kann man bereits einige Schmerzauslöser gut in den Griff bekommen, wenn man sie bereits vor Auftreten der Symptome behandelt.
 
Ein niedriger Gestagen-Spiegel kann zum Beispiel zu Kopfschmerzen und Stimmungsschwankungen führen. Hier kann ein Umstieg auf eine Pille mit höherem Gestagen-Anteil sinnvoll sein (auch sinnvoll für Frauen ab 30, vor allem Raucherinnen; da Pillen mit hohem Östrogenanteil das Thromboserisiko verstärken).
 
Wenn es im Unterbauch ziept, hilft oft eine Wärmflasche oder ein beruhigendes Bad. Wer weitgehend auf Stoffe verzichtet, die die Gefäße verengen, wie Kaffee, Alkohol und Nikotin, kann ebenfalls sein Befinden erheblich verbessern.
 
PMS wird meist durch verschiedene Faktoren wie Ernährung, Lebensweise und Stress sowie Hormonschwankungen ausgelöst.
 
Ursache für hormonelle Dysbalancen kann u. a. Stress sein; denn er führt zu einer verstärkten Kortisolausschüttung.
 
Spannungen in der Brust können dann am so entstehenden Östrogenüberschuss liegen. Bei länger andauerndem Brustspannen sollte auch einmal der Prolaktinspiegel überprüft werden.
 
Naturheilkundliche Mittel können bei genauer individueller Abstimmung hilfreich sein.
 
Auch auf die richtige Ernährung ist zu achten. Mit den Vitaminen B und E kann der Abbau von Östrogen gefördert werden. Zink reguliert die Hormonproduktion.
 
Histaminhaltige Lebensmittel wie Rotwein, Schokolade oder Nüsse können bei manchen Frauen zu Kopfschmerzen oder sogar Krämpfen führen.
 
An Stimmungsschwankungen kann ein zu niedriger Serotoninspiegel schuld sein.
 
Grundsätzlich sollte man immer ganzheitlich behandeln und nicht nur einzelne Symptome.

© Jutta Nagel 14.03.2010