Naturheilpraxis Jutta Nagel

Naturheilpraxis

Jutta Nagel

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Naturheilpraxis Jutta Nagel

Nosodentherapie

Nosoden als Reaktionsmittel
Der Idee nach ist die Nosodentherapie eine Mischung aus dem Impfprinzip und der Homöopathie. Das Impfprinzip geht mit der ersten Pockenschutzimpfung, 1796, auf den Arzt Dr. E. Jenner zurück, der mit abgeschwächten Krankheitserregern eine Immunreaktion hervorrief, ohne die entsprechende Krankheit zu erzeugen, aber er erzeugte dadurch einen entsprechenden Impfschutz.
 
Das Impfprinzip benutzte auch 1820 der Arzt Dr. W. Lux, nur wandelte er dies in homöopathischer Form ab. Er benutzte dazu Blut und Ausscheidungsprodukte kranker Tiere, bereitete diese homöopathisch auf und hoffte, so nicht nur immunisieren, sondern auch heilen zu können. Der Begriff der Nosode (griech. nosos = für Krankheit) geht auf den Amerikaner C. Hering zurück (1830).
 
Nosoden (von griechisch nosos für ‚Krankheit‘) sind also nach homöopathischen Verfahrenstechniken hergestellte Zubereitungen aus veränderten Organen oder Organteilen, meist von Tieren oder abgetöteten Kulturen von Bakterien oder auch aus anderen tierischen Organen oder Körperflüssigkeiten.
 
Nosoden sollen das Immunsystem oder erkrankte Organe stimulieren. Hierdurch sollen Krankheiten zur Heilung gebracht und Giftstoffe ausgeschwemmt werden. Ein besonderer Zweig der Homöopathie, die Homotoxikologie (gegründet vom deutschen Arzt Hans-Heinrich Reckeweg) befasst sich schwerpunktmäßig mit der Therapie von im Körper entstehenden Toxinen.

© Jutta Nagel 16.03.2010