Ganzheitliche Labordiagnostik
Der Unterschied zwischen der Biologischen Ganzheitstherapie und der allopathischen (schulmedizinischen) Therapie liegt nicht nur in der Verabreichung von Medikamenten verschiedener Herkunft oder Herstellungsart, sondern in der grundsätzlich anderen Ideologie des Behandlers bzw. in dem anvisierten Ziel.
Dem Patienten in seinen vielfältigen Befindlichkeitsstörungen Erleichterung verschaffen möchten beide Therapierichtungen. Dennoch unterscheiden sich die Ziele enorm voneinander:
In der Biologischen Ganzheitstherapie geht es um die Regression - um ein Zurückschreiten - der Krankheit. Das heißt: Jede Krankheit hat ihre Geschichte, Ihren Ursprung und Verlauf.
Ziel einer Biologischen Ganzheitstherapie ist die Heilung und die Stabilisierung des erreichten Zustandes. Heilen besteht darin, die ursprüngliche vorhandene Heilkraft im Menschen durch äußere Mittel wieder zu aktivieren und zu unterstützen.
Trotz der im Laufe der Zeit entstehenden Entgleisungen in der Eigenregulation laufen in jeder Sekunde tausende verschiedenster enzymatischer, hormoneller, vegetativer und sensorischer Mechanismen im Zusammenspiel zwischen den Zellen „wie von selbst“ richtig ab. Daher versucht die ganzheitliche Medizin diese im Verhältnis zum funktionierenden Ganzen gering anmutenden Entgleisungen unter Ausnutzung und Anwendung des naturheilkundlichen Wissens wieder zu korrigieren (Hilfe zur Selbsthilfe!).
Die allopathische Therapie hat Mittel entwickelt, welche die Befindlichkeitsstörungen und Symptome palliativ (lindernd) unterdrücken. Sie werden nicht mehr gespürt, sind nicht mehr sichtbar - aber die Ursachen mit ihren Gefahren bestehen weiterhin.
Blutdruck, Blutfette und Blutzucker entsprechen jetzt zwar der „Norm“, aber die Gefahren, die sich aus den Ursachen entwickeln, bestehen weiterhin. Oder aber: die Linderung gewisser Symptome wird durch Nebenwirkungen der Medikamente getrübt. Zum Beispiel: Hormone lindern zwar die Beschwerden, aber die Risiken (Brustkrebs, Herzinfarkt, Thrombose) steigen, die Selbstregulation wird unterdrückt und es kommt zu einer Chronifizierung der Krankheit.
Bio-logisches Denken ist gefragt.
Heilpraktiker und naturheilkundlich arbeitende Ärzte sind prädestiniert, diese Aufklärung zustande zu bringen. Sind es doch die Heilpraktiker gewesen, die die naturheilkundlichen Therapien bis in die heutige Zeit gerettet haben! Durch die Veränderungen des Heilpraktiker-Marktes und des gesamten Gesundheitsmarktes ist die Zeit mehr als reif, Berührungsängste abzubauen, unterschiedliche Fähigkeiten zu kanalisieren und effiziente Maßnahmen durchzuführen.
Das BIO-LABOR, mit dem ich zusammenarbeite, unterstützt diese Bewegung in jeder Beziehung. Da ganzheitlich naturheilkundliche Therapien einer ganzheitlichen Diagnostik bedürfen, beschäftigt sich das BIO-LABOR seit über 25 Jahren mit der „Ganzheitlichen Labordiagnostik“ und wird darum auch als ihr Begründer bezeichnet.
Gerade in der Naturheilkunde, in der es um die Beseitigung der Ursachen von Krankheiten geht, ist eine effiziente und umfassende Diagnostik die Basis für den Behandlungserfolg. Nur wenn die Ursachen einer Erkrankung definitiv erkannt werden, ist auch eine ursächliche und erfolgreiche Therapie möglich. Die Labordiagnostik ist das Mittel der Wahl, weil sie auf den Erfahrungen von vielen Jahrzehnten basiert, weil sie standardisiert ist und weil sie Sachverhalte sehr objektiv darstellen kann, ohne den subjektiven Einfluss des Anwenders.
Die isolierte Betrachtung von Laborparametern unter ganzheitsdiagnostischen Aspekten ist allerdings wenig hilfreich. Erst die Verhältnisse von Laborparametern - insbesondere verschiedener Organe - zueinander lassen Aussagen zu, die sich für eine ganzheitliche Therapie verwenden lassen, natürlich auch im Zusammenhang einer gründlichen Anamnese und Untersuchung.
Diese Philosophie ist die Grundlage der Arbeit des BIO-LABOR. Befundbeurteilungen, biologische Therapievorschläge und die individuelle Beratung basieren darauf.

